„Es soll weitergehen“. 1. Netzwerktreffen antidiskriminierender Fußballfans in Österreich

Am Samstag ging das Gastspiel von Tatort Stadion in Wien mit einem Netzwerktreffen zu Ende: Eingeladen waren Fans, die sich zukünftig für einen diskriminierungsfreieren Fußball in österreichischen Stadien einsetzen wollen. Gekommen war eine zwar kleine, aber interessierte Runde von Fans aus fünf österreichischen Vereinen, ergänzt von Gästen aus Deutschland. Schnell wurde Einigkeit darüber erzielt, dass es nach dem Erfolg der Ausstellung, den geknüpften Kontakten und den angestoßenen Diskussionen weitergehen soll.

Nach Inputreferaten zu den Themen Rassismus, Sexismus und Homophobie ging es schnell in die Diskussion sowohl über die Inhalte als auch über mögliche Organisationsformen und Aktivitäten. Geplant ist zunächst, eine informelle „Plattform“ für Fans zu bilden, die sich gegen Diskriminierung engagieren wollen, ganz unabhängig von Vereinszugehörigkeiten. Eine spätere formelle Organisation ist aber durchaus angestrebt.

Im Laufe des Novembers wird ein zweites Treffen stattfinden, bei dem weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen sind. Eine erste konkrete Aktion ist ebenfalls bereits in Planung.