Diskussionsveranstaltung „Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Fanarbeit – am Beispiel der Fanszene des SV Werder Bremen“

Für den kommenden Mittwoch, den 9.10. um 19Uhr haben wir eine weitere Veranstaltung im Angebot. Diesmal diskutieren wir mit einem Vertreter der Bremer Fanszene über die Präsenz von Rechten in Stadien und die Möglichkeiten wie Grenzen von Fanarbeit gegen diese.

Zur Veranstaltung:
Fußball-Fans sind in unterschiedlichen Szenen mit Rechten und Nazis in verschiedenen Konstellationen konfrontiert. Dabei reicht die Bandbreite rechter Aktivitäten im Stadion von reiner Präsenz, welche auf verschiedene Personen und Gruppen einschüchternd wirkt, über Agitationsversuche innerhalb der Szene bis hin zu Bedrohungen und Angriffe auf Menschen, die nicht dem Weltbild der Rechten entsprechen.
Nach der Hochzeit der oftmals rechts geprägten Hooligan-Szenen in den 80er und 90er Jahren kam es zunächst zu einem schrittweise Zurückdrängen dieser rechten Subkultur. Doch zum einen sind Stadien auch in den vergangenen Jahren noch immer kein Raum geworden, in dem es keine Präsenz von Rechten gibt. Zum anderen ist es im Besonderen in Deutschland in den vergangenen Jahren zum Wiederaufleben rechter Hooligan-Strukturen gekommen, was in einigen Fällen dazu geführt hat, dass antirassistische und antifaschistische Personen und Gruppen, wie bespielsweise in Aachen und Braunschweig, aus den Stadien gedrängt wurden.
Mit einem Vertreter der Bremer Fanszene werden wir am Beispiel der Entwicklung dieser Szene zum einen das Handeln von Rechten und Nazis und zum anderen den Handlungsspielraum von aktiven Fanszenen, die sich gegen solche Entwicklungen stellen, aufzeigen.

Die AG Tatort Stadion Wien freut sich auf euren Besuch!